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Aktuelles - Ein (fast) ganz normales Gunners-Wochenende / Bilder in der Galerie

Für das letzte Saisonspiel am vergangenen Samstag gegen den SV Kleinochsenfurt II ließen sich die Gunners etwas Besonderes einfallen: den mitreisenden Fans sollte zum Saisonabschluß auf jeden Fall ein überzeugender Sieg geschenkt werden. So wollte die so erfolgreiche Truppe ein kleines Stück der entgegengebrachten Sympathien im letzten Jahr zurückzahlen. Nach kurzer Beratung vor einigen Wochen kam man zu dem Schluß, dass dieses Vorhaben am wahrscheinlichsten gelingen sollte, wenn sich die Mannschaft vielleicht schon einen Tag vor dem Spiel an das ungewohnte Gauklima gewöhnen könnte. Gesagt, getan: so machte sich die Mannschaft am späten Freitag Nachmittag mit dem vereinseigenen Kleinbus auf die Reise gen Ochsenfurter Altstadt, um sich in unmittelbarer Nähe zur Spielstätte des kommenden Tages in dem multisterne Wellness-Hotel „Schmied“ ausreichend zu akklimatisieren.


Die illustre Reisegruppe bestand aus 16 Personen; Spieler, Funktionäre sowie ein Journalist nahmBeim Speisen im hoteleigenen Hinterhofen die Operation „3 Punkte für die Fans“ in Angriff. Nach der Ankunft in unserem Hotel wurden flugs die Zimmer aufgeteilt und schon fand man sich im „Hinterhöfle“ der Nobelherberge wider. Nachdem kurz der Vorname unserer Bedienung höflich erfragt wurde (sie hieß Birgit und schien keine Einheimische zu sein), wurde die Speise- und Getränkekarte intensiv nach sportaffinen Nahrungsmitteln untersucht. Man entschied sich für eine Runde Johannisbeersaft (pur!) und pro Mann einen kleinen gemischten Salat, den man sich am einladenden Salatbuffet selbst zusammenstellen konnte, was Birgit einiges an Arbeit ersparte.
Dieser erste Gang war zwar a la Bonheur, jedoch sollte Birgit für ihr üppiges Gehalt + Trinkgeld auch ein bisschen was tun. Und so dauerte es nicht lange bis man sich etwas „ordentliches“ bestellte. Die Palette reichte von Zwiebelschnitzel (Romaaario) über Rindfleisch mit Meerrettich (Toshak jun.) bis hin zu einem hervorragend aussehendenIm Käferle Cordon Bleu (Blacky, Schmitti). Auch bei den Getränken wollte man Birgit nun etwas herausfordern, und so stellte man ihre Zapfkünste mit einer umfangreichen Bierbestellung auf die Probe.
Das verursachte zwar ob der noch vor uns liegenden Aufgaben ein wenig ein schlechtes Gewissen, aber beim Gedanken an so großartige Fußballer wie Paul Gascoigne oder Mario Basler konnten wir die kühle Köstlichkeit dann doch noch einigermaßen geniessen. Zu unserer Überraschung ist das Bier der Brauerei „Kautzen“ besser als sein Ruf, nicht zuletzt wegen Birgit, die den Zapfhahn offensichtlich nach allen Regeln der Kunst zu beherrschen schien.
Trotz der gemütlichen Atmosphäre entschieden wir uns um ca. 22 Uhr, unser Domizil doch noch einmal zu verlassen, um das Nachtleben der Gauhauptstadt zu erkunden. Der ehemalige Ortsansässige Christian Pötzl empfahl die Lokalität „Käferle“ in direkter Nachbarschaft des Hotels und sein Vorschlag wurde mit überwältigender Mehrheit (88%) angenommen.
Dort angekommMelanie, mmmhhhhhen nahmen wir noch eine ganze Menge isotonische Sportgetränke zu uns, was in Ausnahmefällen zu einer dreistelligen (!) Zeche führte. Außerdem wurden wir dort um die Erkenntnis reicher, dass erfolgreiche Journalisten beim weiblichen Geschlecht besser ankommen als kurzgeratene Abwehrspieler. Nach einem kleinen Disput mit einer Jugendlichen mit Migrationshintergrund (dem Aussehen nach aus der Ecke Indien/Pakistan) und einem verunreinigtem Pissoir (Jimmy Hendrix verstopfte seine Luftröhre, Ralf S. verstopfte mit der gleichen Substanz den Abfluss) entschlossen wir uns, den Abend noch auf der hoteleigenen Dachterrasse gemütlich ausklingen zu lassen, schließlich stand am morgigen Samstag noch ein kräftezehrendes Spiel bevor. Als wir das Käferle verliessen (Uhrzeit unerheblich) kauften wir noch eine Kiste Bier für die Dachterrasse und bekamen dazu als Bonbon von der dickbrüstigen Barfrau Melanie noch einen kleinen Karton „Klopferle“ geschenkt.
Wieder im Hotel angekommen nahmen wir die Animation der übrigen Gäste selbst in die Hand: Torwart Schmitt war mit IPod und Boxen zur Stelle und seine vorzügliche Musikauswahl regte den ein oder anderen zum dezenten Mitsingen, teilweise sogar zum unbekleideten Tanzen an. Dieses einmalige Showprogramm muss den anderen Gästen sowie weiten Teilen Ochsenfurts im Gegensatz zum langweiligen Gaualltag wie ein Abend bei Siegfried und Roy vorgekommen sein. In Vorfreude auf das große Match gegen Kleinochsenfurt II machte sich dann im Laufe der Nacht die Mannschaft dann doch so langsam nach und nach auf in die flauschigen Federbetten.


Am nächsten Morgen ergab eine Umfrage, dass vorbildliche 14 Reisende vom bevorstehenden Match geträumt hatten und lediglich zwei von der dickbrüstigen Barfrau Melanie. Dies geschah kurz nachdem Mannschaftsbetreuer A. Pötzl das Team pflichbewusst um 8 Uhr in der Früh per unüberhörbaren Klopfzeichen weckte, um die Vorbereitungszeit auf das Spiel aus seiner Sicht ausreichend zu gestalten. So traf man sich dann im Restaurant des Hotels, wo ein arschgeiles Frühstücksbuffet auf uns wartete: Eier, Honig, Schinken, Käse, Butter, Delikatess-Brötchen – dem Gourmetgaumen sollte es an nichts fehlen. Die Getränkeauswahl umfasste neben den gewöhnlichen Getränken wie Kaffee, Tee und Kakao auch so exotische Getränke wie einen Schoppen Frankenwein (Südhang) und einen Zwetschgenschnaps (getrunkenImmer eine Reise wert: Das Hotel Schmied zu Ochsenfurt von Christopher Veeh, Uengershausen). Mit Gedanken an die Showeinlage vom Vorabend entschied sich Spieler Frank R. spontan, mit Eiern zu jonglieren. Beim Versuch, Spieler Neil F. in die gewagte Jonglage mit einzubeziehen, landete das ovale Hühnerprodukt jedoch unsanft an der rau verputzen Wand, was einen unvorhergesehen Putzeinsatz der beiden Artisten zur Folge hatte.
Nach dem Frühstück trafen wir uns wieder im dem vom Vorabend schon bekannten und lieb gewonnen „Hinterhöfle“, wo vor allem die Funktionäre und verletzten Spieler dort weitermachten, wo sie am Abend zuvor aufgehört hatten. Aber auch ein Spieler trat an diesem vergnügten Vormittag in den Vordergrund: Ralf S. wusste wahlweise mit einer Streichelzoo-Einlage als Knut, der knuffige Eisbär sowie auf dem Topmodel-Catwalk („ohne Tasche keine Competition!“) gekonnt zu unterhalten. So vergingen einige kurzweilige Stunden, bis wir um 13 Uhr von Coach Köhler abgeholt und in den Kleinochsenfurter Sportpark gefahren wurden.


Nach kurzer Wartezeit vor verschlossenen Türen war es dann dem Ex-FC´ler und Kleinochsenfurter Team-Manager Thomas Hofmann vorbehalten, den Gunners den Zutritt zu dem ausgezeichnet gepflegten Rasenviereck und den geräumigen UmkleidekaGar nicht mal so schlecht: das gesamte Wochenende gabs Kautzenbierbinen zu verschaffen. Um die Mannschaft aus Kirchheim gebührend zu empfangen, entschlossen sich die Platzherren kurzer Hand, uns eine Kiste Bier zu spendieren, die auch sogleich in Angriff genommen wurde. An dieser Stelle nochmals herzlichen Dank! Als dann auch noch die vier Nachzügler Borst, Schuhmann, Kuhn und Endres eintrafen, konnten wir endlich die Mannschaftssitzung abhalten: der Kapitän von Kleinochsenfurt II loste kurz unsere Aufstellung aus und schon machten sich die beiden Teams zum Einlaufen in die Arena bereit. Hier zeigte sich ein absolutes Novum in der A-Klasse: der souveräne Unparteiische wurde von unserem  Linienrichter Romaaario samt Fahne (in der Hand) und Sandalen beim Einlaufen unterstützt. Und kurz danach wurde die Partie angepfiffen…
Was dann geschah, damit hätte wohl absolut niemand gerechnet: die Gunners gingen trotz suboptimaler Vorbereitung los wie Schmitt´s Katze!!! Minute 3: Traumpass Herold, Schuß Schumann – 0:1. Minute 6: Vorarbeit Endres, Kapitän Veeh mit links(!!!) – 0:2. Minute 7: Freistoß 20 Meter, Reuß, aus dem Stand, unhaltbar  – 0:3. Wahnsinn! Nicht nur die mitgereisten Fanmassen Friederike Hofmann (Spielerfrau) und Sandra Hornberger schauten ungläubig. 7 Minuten gespielt und 0:3 in Front, was war denn da los?! Doch es sollte noch besser kommen, es folgte das (zumindest aus Sicht des Autors dieses Berichts) absolute Highlight der gesamten Saison: Julian H. fasste sich aus geschätzten 30 Metern ein Herz und hämmerte das Spielgerät derart hart an die Querlatte, dass diese eine ernste Delle zurückbehalten hat, woraufhin sich selbst die Kleinochsenfurter Spieler vor Begeisterung minutenlang in den Armen lagen.
Egal, es ging weiter im Takt: Herold, Kuhn, Herold, Schuhmann und Endres sorgten für den völlig unerwarteten 0:8 Halbzeitstand für unser Team. Durch einige kluge Umstellungen der Platzherren gelang es ihnen in der zweiten Halbzeit, den Sturmlauf der Gunners ein wenig einzudämmen. Das Highlight in Hälfte zwei war eine spektakuläre Faustabwehr von Torwart Toshak jun., der einen zunächst unhaltbar erscheinenden Schuß waagerecht in der Luft liegend doch noch entschärfen konnte. Die Menge war außer sich! Trotz der taktischen Umstellungen der Platzherren konnten Reuß, Schuhmann und zweimal Endres sogar noch auf 0:12 erhöhen, wer hätte vor der Partie mit diesem Ergebnis rechnen können?  Wohl nur die kühnsten Experten Fußballdeutschlands. Der totale Triumph!!! Das anschließende Duschen war ein einziger Freudentaumel.

Nachdem sich die Gemüter nach dem Spiel ein wenig beruhigt hatten, einigen Bieren und vielen Bratwürsten (Schrammerl) machten wir uns auf in die Heimat, um die beiden letzten Triumphe des Wochenendes im Vereinsheim ausgiebig zu feiern – der FCN holt sich den ersten Titel nach 39 Jahren und unsere Erste gewinnt das extrem wichtige Spiel in Keilberg mit 4:1! Der Rest ist Geschichte...


Einziger Wermutstropfen: dem (vermutlichen) Rekordtorschützen der Kirchheimer Zweiten Mannschaft im Punktspielbetrieb, Sven Borst, war es nicht vergönnt in seinem (vermutlich) letzten Spiel vor seiner Pensionierung zu den Alten Herren einen Treffer zu erzielen. Der Fußballgott und der glänzende aufgelegte Heimkeeper hatten einfach was dagegen. Sei´s drum – die Gunners bedanken sich bei Dir, Sven, für die jahrelange Treue und Deinen Einsatz sowohl als Spieler als auch als Funktionär!!

Vor dem Hotel feilt das Mitglied im Formel 1 Nachwuchsteam Neil Fisher an seinen Fahrkünsten

Reisegruppe:
Ralf Schenk, Martin Kaupert, Christian Pötzl, Fabian Münch, Michael Müller jun., Thomas Schmitt, Martin Maier, Stefan Hobl, Hartmut Fischer, Neil Fisher, Christopher Veeh, Jürgen Bastian, Frank Reuß, Julian Herold, Albert Pötzl, Steffen Schwarz

Aufstellung (vom Gegner gelost)
Torwart:
Christian Pötzl
Libero: Hartmut Fischer
Verteidiger: Jürgen Bastian, Neil Fisher (25. Ralf Schenk)
Mittelfeld v.l.n.r.: Julian Herold (60. Martin Maier), Sebastian Kuhn, Frank Reuß, Sven Borst, Julian Schuhmann
Stürmer: Benjamin Endres, Christopher Veeh

Bilder folgen später!
    



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