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1. FC Kirchheim00
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Aktuelles - Erste mit Niederlage in Wiesentheid / Gunners punkten dreifach

FSG Wiesentheid - FCK  2:1 (2:0)

Quelle: Mainpost.

Dieter Noack hörte man auf fünfzig Meter Entfernung plärren. Das ist in Wiesentheid die Distanz zwischen dem Spielfeld und den Umkleidekabinen. Irgendjemand hatte wohl vergessen, die gekippten Fenster zu schließen. Kirchheims Trainer wütete, wie es sonst nicht seine Art ist. Gut möglich, dass er seine Spieler in der Halbzeitpause gehörig erschreckt hat. „Ich musste sie ja irgendwie wach kriegen“, erzählte Noack später.

Nach seiner Brandrede schlichen die Kirchheimer Spieler im Rudel die fünfzig Meter zurück auf den Rasen, die Köpfe hielten sie nach unten, manche trauten sich zu tuscheln. Gewirkt hat Noacks Gebrüll nur ein bisschen. Nach dem 0:2-Rückstand in der ersten Halbzeit schaffte Kirchheim in der letzten Spielminute im-merhin den Anschlusstreffer. „Das war das einzige Mal, dass wir gezeigt haben, was wir eigentlich können“, sagte Noack, um anschließend einen Seitenhieb auf den Gegner zu schlagen: „Wiesentheid ist spielerisch sicher kein überragender Aufsteiger.“ Dessen Trainer Thorsten Götzelmann dachte nicht daran, sich von Noacks Aussage provozieren zu lassen. „Kann gut sein“, meinte Götzelmann lapidar. Was sollte er sich auch auf das Sein Treffer kam zu spät: Martin FleischmannGerede anderer einlassen? Schließlich hatte seine Mannschaft schon wieder gewonnen, auch ohne allzu großen spielerischen Glanz zu verbreiten. Sowieso dürfen sich die Wiesentheider dieser Tage als glückliche Minimalisten schätzen: Mit drei Treffern in vier Spielen haben sie acht Punkte eingeheimst, die momentan für den dritten Tabellenplatz reichen. Noack sieht auf seine Kirchheimer womöglich schon Unheil zukommen. „Wir müssen jetzt schleunigst die Kurve kriegen“, sagte der Trainer nach der Niederlage bedeutungsschwer. Eine große Portion Sommerfußball hatten sich beide Mannschaften am Sonntagnachmittag bestellt. Erst sah alles nach einem verhaltenen Beginn aus, dann aber dauerte der verhaltene Beginn bis zur Halbzeitpause. Auch als eine Direktabnahme Matthias Nuskos Wiesentheids Tor in der dreißigsten Minute bedrohlich nahe kam, basierte das Spiel auf dem Prinzip Zufall. Umso überraschender fiel Wiesentheids Patrick Hettinger vier Minuten später im Strafraum zu Boden: Verschlagen hatte der quirlige Angreifer die Berührung durch Matthias Wülk genutzt, damit Christian Enzbrenner per Elfmeter die Führung zum 1:0 erzielen konnte. Und Hettinger plante auch noch den zweiten Treffer der Wiesentheider. Sein Zuspiel von der Grundlinie nahm Holger Gropp auf, um den Ball ins Kirchheimer Tor zu befördern (41. Minute).

Um diesen Vorsprung besser waren die Wiesentheider zu diesem Zeitpunkt zweifellos nicht. Erst im zweiten Durchgang rechtfertigten sie das Ergebnis. Das verbesserte Zusammenspiel in der Spitze produzierte die deutliche Überzahl an Chancen, die vor allem Andreas Ganzinger und Kevin Frazier weidlich ausließen. Die Gegenwehr der Kirchheimer blieb derweil limitiert. Hatte Matthias Nusko im ersten Durchgang noch recht engagiert versucht, Unruhe in den Wiesentheider Strafraum zu tragen, fiel er später nur noch zweimal auf: Für Reklamieren und wildes Gestikulieren nach einem – wenn auch wohl falschen – Abseitspfiff bekam der Angreifer die Gelbe Karte. Kurz darauf bereitete er nach einem Konter das 1:2 durch Martin Fleischmann vor.

Kirchheim: Andreas Bauer; Matthias Wülk (55. Christoph Nadler), Lukas Kagerbauer, Johannes Spahn (71. Nicholas Zürrlein), Alexander Hofmann, Benedikt Machnig (57. René Scheuermann), Michael Kemmer, Daniel Klein, Martin Fleischmann, Manuel Zöller, Matthias Nusko. Gelbe Karten: Nusko, Zöller, Wülk, Kagerbauer, Spahn. Zuschauer: 210. Tore: 1:0 Christian Enzbrenner (35., Foulelfmeter), 2:0 Holger Gropp (41.), 2:1 Martin Fleischmann (90.).

SSV Kitzingen II - FCK II 0:4 (0:1)

Besser machte es die Zweite Mannschaft beim Spiel gegen den SSV Kitzingen. Souverän wurden aus dem Sickersgrund 3 Punkte entführt, was zu keiner Zeit des Spiels in Frage stand. Es dauerte zwar bis zur 33. Minute, ehe Sturmtank Felix Nusko eine schöne Flanke von Benedikt Engert per Kopf zu seinem dritten Saisontraffer verwertete, insgesamt kamen die Hausherren in den gesamten 90 Minuten jedoch nur zweimal gefährlich vor das Gunners-Gehäuse, in dem der aus dem Urlaub zurückgekehrte Kapitän Thomas "Schmitti" Schmitt zwischen den Pfosten stand. Im Gegenteil - die Spieler des SSV fielen eher durch Unsportlichkeiten (angekündigtes Foulspiel, Beleidigungen) als durch ein durchdachtes Spiel auf.

Folgerichtig wurden die von einer Brandrede von Trainer Gerd KrisTraf doppelt gegen die Siedler: Neil Fishertinus zur Halbzeitpause angestachelten SSV´ler kurz nach dem Pausentee sogleich wieder auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt, als der emsige Neil Fisher in der 47. Minute einen Paß von Noack-Leihgabe Kevin Engert gekonnt verwertete. Eine viertel Stunde später war es erneut der irische Kugelblitz, der per Traumtor aus ca. 20 Metern mit Hilfe des Innenpfostens zum 0:3 einnetzte und so für die Vorentscheidung sorgte. In der 74. Minute nutzte schließlich Mittelfeld-Regiesseur Julian Schuhmann im Zusammenspiel mit Daniel Janssen eine der vielen Abwehrschwächen der Gegner aus kurzer Distanz zum 0:4 Endstand.

Die Gunners haben nun nach 4 Saisonspielen bereits 7 Punkte auf dem Konto und grüßen vom Tabellenplatz drei! Eine Bilanz, mit der außer Karl-Heinz Friedrich nur die wenigsten gerechnet haben dürften.



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