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Aktuelles - Steffens erster Arbeitstag in München

Es waren aufregende 24 Stunden für Steffen Hofmann. Am Montag, 2. Januar 2006, um 12 Uhr saß er noch bei Frau und Kind zu Hause in Wien, war noch Spieler von Rapid. Genau einen Tag später unterschrieb er an der Grünwalder Straße 114 den Vertrag, wurde offiziell als Neuzugang den Medien vorgestellt. „Ich habe damit gerechnet, dass ich am Abend nach München fliegen werde. Sicher war ich mir aber nicht.“

Um 13 Uhr am Montag hatte Löwen-Geschäftsführer Roland Kneißl angerufen, Grünes Licht gegeben. „Danach habe ich meine Koffer gepackt und mich von meiner Frau und Tochter verabschiedet.“ Kurz vor 17 Uhr sollte das Flugzeug via München aufsteigen, jedoch die Witterung verzögerte den Start um mehr als zwei Stunden. „Wien wollte ihn anscheinend nicht hergeben“, kommentierte Kneißl diesen Umstand.

Am Dienstagmorgen um 10 Uhr stand bereits die erste Trainingseinheit auf dem Programm. Kneißl stellte den Neuen der Mannschaft vor, anschließend begrüßte Steffen Hofmann jeden Kollegen einzeln per Handschlag. Er sei sehr positiv aufgenommen worden. „Ich bin ein umgänglicher Typ, habe noch nirgends Probleme gehabt“, erklärt Hofmann. Das gelte auch für die Beziehung zu Daniel Baier, mit dem er sich laut Boulevard-Presse um die Spielmacher-Position streiten werde. „Daniel ist sofort auf mich zugekommen. Das war sehr angenehm. Er kommt ja aus der gleichen Ecke wie ich.“ Die fränkische Fraktion bei Sechzig hat mit dem gebürtigen Würzburger Steffen Hofmann einen weiteren Neuzugang nach den beiden Aschaffenburgern Baier und Marcel Schäfer sowie dem Bayreuther Michael Hofmann. Im Trainingsspielchen vor über 500 Kiebitzen, die bei Schneetreiben zum Trainingsgelände gekommen waren, stand Hofmann gleich auf der Seite der Sieger. Beim 6:3 gab er zwei Assists. „Entscheidend ist letztlich, wie man sich auf dem Platz kennen lernt. Das war heute ein sehr positiver Anfang“, so der 25-Jährige, der das Aufwärmprogramm zusammen mit dem wieder genesenen Roman Tyce bestritt. Auch in der Kabine ist der 1860-Routinier Sitznachbar des Neuzugangs.

Direkt nach der Trainingseinheit um 11.55 Uhr unterschrieb Hofmann dann den Vertrag bis 2009 bei den Löwen. Über Vertragsmodaliäten wie Ablösesumme oder Ausstiegsklausel bei Nicht-Aufstieg hatten beide Seiten Stillschweigen vereinbart. Für Steffen Hofmann ist ein Vertragsausstieg ohnehin kein Thema: „Ich mache mir darüber keine Gedanken, denn ich gehe fest davon aus, dass wir aufsteigen.“

Steffen Hofmann und 1860 – eine Liaison, die ihren Ursprung schon vor über drei Jahren hatte. „Erste Gespräche mit den Löwen fanden bereits vor meinem Wechsel nach Wien statt. Damals sind aber die Verhandlungen gescheitert. Enger Kontakt bestand dann seit vergangenem Sommer wieder“, sagt Hofmann. Und Kneißl ergänzt. „Wir kannten ja seine Vertragslaufzeit. Irgendwann wurde dann die Idee geboren, den Wechsel vorzuziehen, nachdem keine Einwände aus Wien kamen.“

Einer aus der Familie wird sich über den Wechsel von Steffen Hofmann zu den Löwen besonders freuen: sein Vater Hans-Dieter. „Er ist schon immer Sechziger Fan. Als ich erstmals von den Löwen gehört habe, waren sie gerade von der Bayernliga aufgestiegen“, erzählt Hofmann junior. Auf die Frage, ob er Probleme befürchte, weil er früher für die Bayern spielte, antwortete er mit einem Lächeln. „Mit meiner Vergangenheit als Roter muss ich einfach leben. Es war damals ein guter Schritt, in die Jugend des FCB zu wechseln. Diesen habe ich nie bereut.“

Nichtsdestotrotz entschied er sich jetzt eindeutig für Sechzig, obwohl auch andere Klubs hinter dem Mittelfeldspieler her waren. „Es war für mich ein günstiger Zeitpunkt, mich sportlich zu verändern. Schließlich hat man nicht immer die Chance, bei Sechzig zu spielen und mit ihnen aufzusteigen“, so Hofmann, der von „drei tollen Jahren“ in Wien sprach und die österreichische Hauptstadt mit „etwas Wehmut“ verlässt. Schließlich hat er dort seine Frau Barbara, eine Wienerin, kennen gelernt. Die gemeinsame Tochter kam dort vor zehn Monaten zur Welt. „Aber in München lässt es sich auch gut leben, und ich habe hier noch einige alte Freunde.“ Zum Beispiel Owen Hargreaves, Taufpate von Tochter Sofie-Marie.

Im Anschluss an die Pressekonferenz um 12.30 Uhr überreichte Kneißl Hofmann das Trikot mit der „10“. Angesprochen auf seinen berühmten Vorgänger mit dieser Rückennummer, Thomas Häßler, erwiderte Hofmann: „Es ist nicht angebracht, mich mit Häßler zu vergleichen. Er war ein absoluter Weltklassespieler. Ich dagegen habe den Höhepunkt meiner Karriere noch nicht erreicht.“ Trotz der großen Vorschusslorbeeren stellt der Neu-Löwe keine Ansprüche auf seine Lieblingsposition im zentralen offensiven Mittelfeld. „Jeder hat seine Wunschposition. Aber letztlich ist entscheidend, wo der Trainer findet, dass man der Mannschaft am besten helfen kann.“ Mit Reiner Maurer, den er persönlich erst vor dem ersten Training kennen lernte, hat er darüber noch nicht gesprochen. „Wir hatten aber vorher schon mehrmals miteinander telefoniert. Er wusste einiges über mich und hatte mich schon länger beobachtet.“

Seinen Wechsel zu den Löwen machte Steffen Hofmann nicht von den vergangenen Spielen der Löwen abhängig - sonst wäre er vielleicht überhaupt nicht gekommen, „sondern von der Perspektive. Ich glaube fest daran, dass die Mannschaft die Qualität hat aufzusteigen. Ich bin mir keineswegs zu schade, für die Löwen in der Zweiten Liga zu spielen. Sechzig ist kein Zweitliga-Verein, sondern gehört einfach in die Erste Liga“, so das Credo von Hoffnungsträger Hofmann.

(Quelle: Homepage 1860 München)



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